alte und neue Gedichte stehen hier, aus meiner Feder entsprungen
aus meinem Geiste entlockt
zu Papier gebracht
Januar 2008
Dann war ich daheim...
und weh und ach
sah ich meinen Hamster platt.
Dem tode so nah
japste und starb.
In meinen Händen
ein letztes Wort gerichtet
und eine letzte Berührung.
Dann war sie steif
wie Eis mit Fell
ausgestopft und prepariert.
Die Trauer war groß
doch die Verwirrung im Kopf
war weitaus größer.
Moni lebt jetzt,
so sagte ich einst
zu einem Bub in blau,
im Hamsterhimmel.
So glaub du es auch
dann geht es dir besser.
Mai 2007
was ist los?
was ist nur los mit mir?
muß ich immer alles so schwarz sehen?
ich habe keine Kraft mehr
um aufrecht zu gehen
keine kraft...
um den sturm der Gedanken
stand zu halten
seh ich mein Fleisch in Schmerzen
und im Blut gebadet wieder
so erfreut es jmeinem Sinn
doch gebe ich mich der Trauer
so gebe ich mich auch dem Tode hin
bereit alles zu geben
bereit alles zu vergessen
sollen sie doch selbst
mit den hitzigen Köpfen
ihre Mauern einreißen
ich kann es nicht
bin zu schwach um's zu ertragen
zu schwach...
Februar
Gefühllos,
stauchelnd,
den Boden verloren.
Das Herz
aus eisigem Stein,
kein Puls,
kein Atem
und kein Sein.
Januar 2007
Hilfe
ich steh in einem Loch
meine zerkratzten Arme emporgestreckt
schau ich nach oben
und versuche die Hände zu kaschen
die mir helfen wollen
doch meine Füße rutschen ab
und meine kleinen Hände
von Blut verschmiert
finden keinen Halt
wenn Angst und Trauer
meine Arme schwer werden lassen
dann sitz ich da
und weiß nicht mehr weiter
den Kopf gesenkt
und mein Herz so schwer
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November:
Es ist kalt, dunkel
Und der Wind peitscht mir ins Gesicht.
Es tut weh,
jeder Schritt ist eine Qual.
Die Gedanken erdrücken mich.
Am Bahnhof,
die gleichen Leute beschaut,
die gleichen Gedanken erkannt,
als der Zug vorbeifuhr.
Es schneit…
Alles wird naß
Mein Gesicht rot und weiß,
mein Herz aus schwarzem Pech.
Es ist kalt, dunkel
Und jeder Schritt ist eine Qual.
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Oktober:
ich mag nicht mehr ins Bett...
mir tun die Augen weh
mein Schädel ist leer
selbst das Trinken macht mir müh
nein, das heben von dem Pack
fühle mich schwerelos ohne Gedanken
und doch so viele
um alles und jeden
vielleicht schau ich noch Film?
schlafe auf dem Sofa ein
fühle mich dann nicht so allein
ich vermisse es so
das herzklopfen neben meinem Ohr
die Wärme die mich umgibt
das Weiche an meiner Haut
beruhigende Worte
liebliche Berührungen
meine Finger fahren über meine Haut
sie kratzen alles nieder
auch wenn da nichts ist
kau an meinen Nägeln
beiß meine Lippen wund
reibe meine Augen, bis sie weh tun
bis alles weh tut...
und ist dies nicht genug
so nehm ich die Klinge
fein und lang
sie liegt zwischen meinen Fingern
schon von Blut getränkt
zuerst geht sie an meinen Arm
streichelt zart darüber ohne einen Schnitt zu tun
dann an meine Lippe um den ersten zu wagen
ich liege im Bett und seh von weit entfernt
wie ich mich schneide
rotes Licht lässt alles harmlos erscheinen
erst die Klinge anlegen,
fest aufdrücken und ziehen
bis die Spitze den Schmerz verstärkt
dann folgt ein immer wieder suchen nach dem ersten Schnitt
damit er tiefer geht,
damit ich das Blut sehe
damit ich weinen kann
damit ich seh, ob ich auch fühlen kann
Tränen sind schon längst versiegt
schon langst getrocknet
ich schau an mir hinab
und denke "mussten es so viele sein?"
"hat der eine nicht gereicht?"
"wo war der Punkt zum aufhören?"
und ich fühle mich noch nicht mal schlecht
nein... beflügelt
entlastet
geliebt
von mir
von meiner Hand
und meiner Klinge
die vielen Schnitte auf meiner weißen Haut
zeigen sich am nächsten Tag
heben sich gut ab und schlagen Alarm
doch es sieht keiner
darf nicht gesehen werden
sonst wird gefragt:
"warum?"
doch weiß ich es selbst nicht
wißt ihr es?
dann sagt es mir,
denn ich bin hohl wie eine Haselnuss
mein Kopf ist leer
und mein Herz zu voll
es war doch schön
warum sollte es schlecht sein?
wenn es doch so schön ist
verzweifelt über diese Gedanken
vielleicht übertreibe ich auch nur
was meint ihr?
die... die mich so gut kennen
nein sagt es nicht
ihr kennt mich zu gut
schlaft schön
nacht
...
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am liebsten ...
würde ich jeden Abend
unter die Brücke fahren
dort ist niemand
man kann die Sterne sehen
den glitzernden Fluß
das Rauschen des Wassers
das Dröhnen der Autos
und das Zirpen von einsamen Grillen
meistens ist es kalt
doch das kümmert mich nicht
der Boden ist hart
doch ich spüre nichts
der Fluß ist schwarz
doch ich habe keine Angst
am liebsten ...
würde ich mich schneiden
in meine weiße Haut
am Bein und Arm
am ganzen Körper
um mich zu spüren
um zu vergessen
was war
was sein wird
und was niemals passiert
am liebsten ...
würde ich Weihnachten
bei meinen Eltern verbringen
Ostern gemeinsam in Neustadt
zu Silvester eine Party machen
mit all den Freunden
die ich niemals habe
am liebsten ...
würde ich das Meer sehen
dass lieblich zu mir flüstert
den heißen Sand spüren
der neckisch zwischen den Zehen klebt
am liebsten ...
würde ich jetzt jemanden umarmen
der mir Schutz und Halt bietet
der für mich da ist
wenn ich es am meisten brauche
der mich liebt
so wie ich niemals lieben werde
am liebsten ...
würde ich die Zeit zurück drehen
dann hätte ich meinen Opa noch ein letztes Mal gesehen
dann wäre ICH Auto gefahren
dann wäre alles anders
folglich NICHT mehr passiert
ich hätte niemals mitbekommen
dass sich meine Eltern so hassen
und ich wäre niemals mehr so tief gesunken
ich hätte nicht Andreas enttäuscht
ich hätte nicht Jay enttäuscht
ich hätte nicht Luna enttäuscht
und mich...das einzig wahre Übel
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Morgenluft
Die Wolken brechen auf
und ich seh den Himmel
in grauen Farben stehn
doch wenn die Sonne
auf die Wolken trifft
kann ich ungezwungen
rosa, orange und gelb
in hellen Tönen sehn
nun kommt das Blau im fahlen Licht
nur schwer aber stetig
noch in einem babyblau zur sicht
ein Flugzeug durquert das schöne Bild
zieht hinter sich weiße Wolken her
und verschwindet nur all zu schnell
die grauen Wolken ziehen dahin
machen platz für die hellen
unscheinbar und wild
Vögel singen ihr Lied
beflügeln mich ihnen zu folgen
doch kann ich nicht fliegen
so bleib ich hier
und schau nach oben
betrachte die Welt von unten nur
denke "ich werde niemals siegen"
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tut weh
warum macht mich manches so fertig
dabei ist es nicht schlimm...
ich steiger mich da in was rein
wo ich nicht mehr raus komme...
oder doch?
wir werden sehen
wann es aufhört
dass mir manches so weh tut
belangloses...
belanglose Gedanken
Worte und Bilder
son scheiß aber auch
es ist nicht wichtig!
aber warum macht es mich trotzdem fertig?
was such ich?
warum bin ich so am warten
auf was?
ich warte immer noch wie einst
und ich kann es nicht abstellen
ich habe den Sinn noch nicht entdeckt
nichts tu ich
warte nur geduldig
sitze auf dem Stuhl
an meinem Schreibtisch
die Augen stumpf auf den Monitor gerichtet
der nichts besonderes Zeigt
Leute die sich unterhalten
doch ich hör nicht hin
im icq sind viele da
doch ich schreibe ihnen nicht
und es kommt auch kein "hallo" von selbst
und wenn ich es doch tu
schmerzt es mir
jedes Wort
Erinnerungen schnellen in mir hoch
tun mir weh
Bilder, Eindrücke, Gefühle
alles tut mir weh
Gesichter, Menschen und ihre Taten
jedes tut weh
Schmerz gegen Schmerz
so war es einst
so ist es jetzt
und immer fort
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August:
Ich kann nicht mehr
Zu viel Schmerz ertragen,
um zu leben,
zu viel gelitten
um zu lieben.
Mein Herz tut sich auf
Und will heraus
Doch ist es fest verschlossen
Hinter einer Mauer
Aus Angst und Trauer.
Ich kann nicht mehr,
darf nicht denken
nicht sehen…
reden…
fühlen…
Habe mich zu weit nach vorne gewagt
und dies war mein Untergang
kein Halt mehr, leere Hülle nur.
Ich kann nicht mehr,
taumel, falle
in das irdische Nichts
ich schreie und weine sehr…
wegen mir und dir.
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vor meinen Augen liegt die Welt verschwonnen
wie aus einem trüben Fenster geschaut
Lichter die den Weg weisen
Schritt für Schritt nach vorne
schemenhaft erscheint mir die Nacht
weder kalt noch warm
ohne Gefühl
Haut aus Eis
und totes Fleisch
der Himmel wolkenbehangen
und der Mond versteckt
doch einen Stern
vermocht mein Auge erblicken
fahl und taumelnd
Schritt für Schritt nach vorne
und mein Finger blutet
steck ihn in den Mund
doch ich schmecke nichts
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Das Verlangen
so groß
so elendich
ich will es
so sehr
Blut und Schmerz
so schön
lieblich
süß
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Juli:
heute habe ich mich wieder spüren lassen
wie dumm und hilflos ich doch bin
klein und hässlich
blöd, doof und unakzeptabel
warum quäl ich mich auch immer so
warum kann ich mich davon nicht lösen
diese Gedanken fressen mich auf
und ich bin es
die dann alles kaputt macht
wie kann ich es nur ändern
wie kann ich nur mich fliegen lassen
ohne Gedanken
ohne das Leid
und ohne den Schmerz
kann ich jemals so lieben
dass der Gegenüber es auch so empfindet?
warum kann ich mich nicht lösen von den Gefühlen
warum kann ich nicht einfach nur ich sein
muß da immer noch etwas plagen
dass mich aufhält?
was ist
wenn ich so bin
wie einst...
was ist
wenn es euch nicht gefällt
wie ich wirklich bin
wie einst...
was dann?
wollt ihr mich dann nicht mehr anrufen?
oder ähnliches?
wollt ihr mir nicht mehr zu hören?
oder ähnliches?
es ist nicht leicht zu denken
dass jemand dich mag
da deine Phantasie dich quält
und leiden lässt
schmerzen zu spüren
wo keine sein sollten
und rote Tränen zu sehen
wo niemals sie zu fließen beginnen
wenn da nicht der große Kopf,
der Schädel wär,
dem es fast egal ist,
was damit zugrunde geht
und was er damit empängt
doch ich weiß
daß es ein Gefühl ist von Leere
Einsamkeit
und Trauer
ich steh am Abgrund und wanke
die Hand, die mich einst hochzuziehen vermag
hält mich zwar...
doch nimmt sie mich nicht
darum rutsch ich ab und falle
in die Dunkelheit hinein
in das ewigen Schweigen
verhüllt von Nacht und Nebel
gehofft, gelacht, zu Tränen gerührt
doch sind sie weder rein
noch unschuldig an Farbe
vielleicht geht es so besser
vielleicht kann ich es so ertragen
und vielleicht liebe ich dann
oder hasse mich noch
wie einst und seit jeher
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Juni:
irgendwie...
ich sitze hier und irgendwie...
fühl ich mich hilflos
allein gelassen
in Schnee gesetzt
ohne ein stück Brot
und ohne Hoffnung
kann ich noch warten
oder soll ich mich frei lassen?
kann ich mir selbst verzeihen
oder kann es ein anderer denn?
ich möchte es so gerne
doch darf ich es nicht
ich möchte es
doch ist es dir unrecht
was kann ich nur tun
um es dir begreiflich zu machen?
wie soll ich es sagen
damit du mich verstehst?
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verzeih...
zitternd halt ich's in der Hand
wenn mich jemand davon abhält
dann du...
doch du bist nicht hier
bist fern, weit weg
darum tu ich es
mit schlechten Gewissen nun
um frei zu sein
um schön zu sein
um geliebt zu werden
ich spüre die kalte Klinge
ich streichel mich damit
tut es weh? Nein...
aber es tut mir Leid
daß ich dich enttäuscht habe
es ist schön
ein süßer Schmerz
der eher taub
als Leidvoll ist
als ob es nicht mir weh tut
das Messer ist stumpf
ich brauche lange
bis ich Blut seh'
dort ist die Haut dick
und ich bin ungeübt
doch erinner ich mich wie es war
und so schneide ich tiefer
immer tiefer
um zu fühlen...
doch ich spüre nichts
drum verzeih mir
verzeih...
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ich weiß...
nun sehe ich
und ich frage mich,
was habe ich getan,
warum hab ich das gemacht?
was wird passieren,
wenn es mir mehr spaß bereitet
als das alltägliche Leben?
so wie früher wird es sein?
mein ICH so wie früher?
aber wollte ich nicht anders sein?
wollte ich nicht stark sein?
kann ich nun alles vergessen?
oder ist es noch nicht zu spät.
zu spät ist es nie,
wie ich weiß
doch wissen das auch andere?
es war schön
und es wird auch schön sein,
wenn ich es wieder tu,
wie ich weiß.
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depri...
bin ich so leicht zu deprimieren?
wenn Andere glücklich sind
oder Schönes erlebt haben
muß ich mich dann dafür hassen?
muß ich mich dafür aufgeben
um neu anzufangen?
muß ich alles anders machen
um euch zu beeindrucken?
kann ich nicht so sein wie ich bin
oder es erhoffe zu sein?
bin ich so leicht zu deprimieren?
wenn Andere es nur sagen
im Spaß heraus, ohne Hohn
muß ich mir dafür leid tun?
gebe ich mich denn auf
wenn ich es nicht versuche?
einfach nicht anders sein
oder versuchen besser zu sein?
was ist, wenn ich es nicht kann?
wenn ich nicht so gut bin, egal bei was?
mußt du mir es noch auf die Nase binden?
mußt du mir noch vom Himmel erzählen,
obwohl ich weiß,
dass ich niemals dort hinkomme???
verstehst du's nicht?
verstehst du nicht,
dass du mir damit zusetzt
mich nieder drückst
mich quälst
und mit jedem weiteren Wort
ein Gefühl in mir verbreitest
welches sich...
Hilflos
Scham
Angst
Bedrücktheit
...nennt!
du weißt, dass ich scheu bin
manchmal auch anders
doch weißt du auch
dass ich nicht so bin wie du
oder wie jemand Anderes!!
ich kann es nicht mehr hören
wie du die Engel hochjauchzend anpreist
wie ein Herold seinen Herr'n
kann es nicht leugnen, was passiert ist
kann es nicht abstellen, wie es ist
kann es nicht bereuen, welchen Schmerz ich fühle
und ich kann es nicht
verstehen...
warum mich das so deprimiert!
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ich habe einen Fisch an der Angel
den ich nicht mehr vom Haken bekomm
die schnur reißt langsam
und macht die Angel kaputt
nein nur der Faden ist es
die Angel selbst bleibt ganz
gesehenes wurde betrachtet
und für nichtig erachtet
beschaut wurde es
in undendlichem Hass
und mein Herz steckt in einem Fass
ein Fass voller Dornen
die ich selbst hinzugefügt
voller Neid und Unmut
verachtet sich nun selbst
und sieht nicht, was zu sehen ist
ich bin blind
meine Augen tun weh
als ob ich einen Engel gesehen hätt
der gefallene mir sie ausgebrannt hat
nun bluten sie nicht
da das verbrannte Fleisch dies nicht tut
es qualmt und raucht aus ihnen und es schmerzt
ich kann nichts machen
nichts sagen, was mich besenftigen kann
was mir wieder Mut macht
oder gar Freude bereitet
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warte nicht auf etwas
was die Hoffnung nicht wert ist
begeh nicht den Fehler und warte
das macht nur dein Herz schwer
warten, bis man einsam ist
warten bis man traurig wird
weil man erkennt,
dass es sich nicht lohnt
zu warten
warte ich auf Hoffnung,
auf Glück oder Liebe gar?
lohnt es sich zu warten?
worauf wartest du?
wenn man merkt,
dass es einem die Kehle zuschnürt,
weil man keine Hoffnung haben kann,
da man weiß,
dass es nie mehr so wird wie einst
nie mehr … nie mehr
wozu sollte man warten
wenn die Gewissheit gegeben ist
dass alles keinen Sinn mehr macht
warum sollte ich warten?
ist es so lehr in mir
dass ich nicht mehr warten kann?
bin ich so egoistisch?
warum warte ich?
schwört es ab ihr Herzen
zu krank macht es
wenn man wartet
schwört es ab … schwört es ab
__________________________________________________
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Kopf für Kopf rollt der Kopf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Ein Kopf, ein Topf, ein kleiner Zopf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Haar für Haar ein Kopf mit Zopf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Ein Zopf mit Kopf mit Haar ein Tropf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Ein armer Tropf, einsamer Tropf, du Zopf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„So dumm dein Kopf mit Zopf, du Tropf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„so dumm, so dumm, so dumm, so dumm“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Kopf für Kopf rollt der Kopf
Ein Kopf, ein Topf, ein kleiner Zopf
Haar für Haar ein Kopf mit Zopf
Ein Zopf mit Kopf mit Haar ein Tropf
Ein armer Tropf, einsamer Tropf, du Zopf
So dumm dein Kopf mit Zopf, du Tropf
So dumm, so dumm, so dumm, so dumm“
__________________________________________________
Ich sehe nichts
Was mich beflügelt
Mich befreit
Oder gar rettet
Keine Zukunft
Kein Gedanke
Keinen Sinn für Menschlichkeit
Hier
Ich bin gehalten
In meinem Tun
Bin fort
Weit weg von hier
Niemals komm ich ganz zurück
Niemals möchte ich hier sein
Hier
Hier bei mir
Ich fühle Leere
Fühle mich bedrückt
Möchte singen und weinen zugleich
Nicht missen was ich bin
Würde so gerne fliehen
In weite Ferne schweifen
Die Gedanken weit weg
Von hier
Von hier und jetzt
Möchte nicht lieben
Niemanden wehtun
Niemanden, nicht hier
Nicht jetzt
Oder immerfort
Verschlossen, beschützt, verdrängt…
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Die Sterne spenden mir Trost
an deiner statt.
Doch umarme ich nur die heiße Luft
unter meiner Decke
getränkt von leisem Flüstern.
Ich schau empor
und erblicke mein Antlitz
im fahlen Licht.
Die Gedanken umfassen die Welt
doch niemand hört sie
und niemand weiß sie zu deuten.
Bis auf dich!
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Regen
Der Regen prasst mir ins Gesicht
Kalt und hart.
Da sieht man meine Tränen nicht
Warm und zart.
Sie rinnen über meine Wangen
hinterlassen keine Spur
niemand merkt es
doch jeder weiß es.
Nass getränkt mein rotes Haar
Klebt an meiner Stirne gar
Will nicht weichen will nicht wanken
Auf dem glatten Asphalt …
komm ich ins schwanken.
Meine Beine schmerzen mir
Lassen mich fallen
Doch schau ich auf zu dir
Und zücke meine krallen.
Unbemerkt und ohne Sinn
Spüre ich wie schön es ist
Und dann dahin…
An meinen Lippen biss
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Herz
Mich schmerzt es so
schnürt mir die Kehle zu
lässt mich taumeln.
Mein Herz ist mir so schwer geworden
So viele sind darin verborgen,
eingebettet im warmen Blut.
So rot und vollkommen
Voller Leben ist mein Herz
Mein Blut und meine Seel.
Doch auch die schmerzt mir so sehr,
dass ich kaum atmen kann
und mir fällt das Leben schwer.
Das Leben verachtet mich
Gibt mir nur wenig Freud
Und zu viel Leid
Auf meine Wege mit.
Ich will nicht missen was einst so schön war
Und ich möchte nicht missen wer einst da war.
Doch kann ich es nicht ändern,
nur Tränen voller Verzweiflung
Angst und Schmerz
Rinnen über meine Haut.
So warm wie meine,
durch Blut erröteten Wangen,
ziehen sie ihre feuchte Bahn.
Und wenn mein Herz Hüpfer macht
Dann hoff ich,
dass mich diejenigen erhören
oder erfühlen,
wie ich von ihnen denke
wie ich sie liebe.
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Engel
es gibt so manchen Engel
welch liebliche Stimme dein Ohr durchdringt
rat erteilt und dich warnt
doch möchte man meinen sie nicht hören zu wollen
wenn es zeit dafür ist
lauscht lieber der teuflisch süßen Stimme
des kleinen Dämons auf unserer Schulter
ich habe nicht gehört
nicht zugehört
nicht dessen Klänge vernommen
nun seh ich mich in der Nacht allein gelassen
mit nackten Füßen im Schnee stehend
blicke ich über das glitzernde weiß
so rein und fein
wie Zuckerwatte fallen
die kalten Tränen des Himmels
doch möchte ich halt finden
an den Lichtern der Stadt
möchte mich in den warmen Zug setzen
meine schmerzenden Glieder wärmen
und reisen in das nirgendwo
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Lied (entstanden während eines Rollenspiels)
Hinter den Wipfeln
fern von Heim und Hof
schläft mein Liebster
als läge er im Schoß
ich streiche über sein Haar
und hoffe daß er schläft
küsse seine Stirn so sanft
als daß er mich erhört
doch schau ich ab zu ihm
erkenne ich den troß
denn nichts liegt
auf meinem Schoß
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Wo die Liebe hinfällt
Fängt sie an Wurzeln zu schlagen
Doch zieht sie auch durch die Lüfte ihre Bahnen
Um sich wieder einen Platz zu suchen,
der ihr gefällt.
So wuchert dieses unstete Kraut
Und sieht nicht die Gefahr,
denn sie nimmt sich das Wasser,
das für ihr Leben dar.
Nun sind ihre Wurzeln verkümmert
Und umklammern sehnsüchtig den Rest,
den der Boden an Liebe zu geben hat.
Doch weh und ach
Sobald wird sie verschmähen,
durch die Lüfte zu weh’n,
um einen neuen Platz zu suchen.
Sie verdurstet an ihrer Gier,
leidet nun gar fürchterlich.
Doch kann sie sich nicht entscheiden,
welchen Spross sie loslässt,
um gesund weiter zu leben.
So entscheidet sie sich für den einen…
Den Hungertod.
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Was habe ich getan?
Was ist passiert,
In den Monaten,
Wo wir uns nicht sahen?
Deine Hand liegt
Wie ein toter Fisch
Auf meinem Körper.
Du würdigst mir kaum einen Blick
Und wie sehr ich dich doch vermisse.
Du wartest, bis ich schlafe
Und kommst mit Kleidung ins Bett.
Als wäre nichts passiert,
Als kannten wir uns nicht,
So siehst du mich an,
So hältst du meine Hand
Und so küsst du mich.
Dein Kuss ist leer,
Ohne Gefühl,
Deine Augen weichen der Meinen.
Was habe ich getan,
Dass du so tust,
Dass du so sprichst,
Dass du mich hasst,
Ich bin nicht schön,
Bin weder reich
Noch habe ich schneid
Liegt es an der Ferne?
Doch das hat uns noch nie gestört.
Liegt es an meinem Freund?
Doch auch er hat uns noch nie in unserer Liebe
Gestört,
Gezügelt,
Verhöhnt.
Nacht um Nacht,
Tag um Tag,
Ja selbst die Stunden verschwenden wir
mit unzähligen Filmen.
Warum sagst du nicht,
dass du mich nicht mehr bei dir haben willst,
dass du mich nicht mehr liebst,
wenn du es je getan hast.
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Es tut mir leid,
Was ich getan
war falsch und ungerecht,
doch weder kann ich es ändern
noch rückgängig machen.
Hätte ich lieber lügen sollen
Es nicht zu sagen
Wäre falsch?
Es zu sagen ist es ebenso.
Ich bin nicht perfekt
Nein, das bin ich wahrlich nicht.
Doch kann ich es ändern?
Oder lass ich es
So wie es ist?
Nun ist es zu spät
Und ich quäle mich
Schon so lange habe ich…
keinen Freund mehr verloren
ich vergaß,
wie es schmerzt
wie es mir zusetzt.
Doch ändern kann ich es nicht
Und ich werde dich nicht drängen
Mir zu verzeihen.
Ich bettel’ nicht,
das gab ich schon vor Äonen auf.
Ich mag dich
Weder kann ich deine Wunden lecken.
Noch kann ich dir in die Augen schauen…
Ohne
Keinen schmerz zu spüren.
Narben zeugen von vergangener Liebe
Doch schenk ich dir eine?
Nein!
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Ich bin eigentlich nicht da
Möchte für euch Luft sein
Aufräumen, putzen
Mehr verlang ich nicht
Ein Dach überm Kopf?
Nein, das brauche ich nicht.
Eine warme Mahlzeit?
Macht euch nicht so viel Müh!
Ich bin eigentlich nur da,
um nicht da zu sein.
Werde keinen Laut von mir geben,
keinen Pieps,
kein Geräusch.
Ich möchte nicht nein sagen,
Möchte nicht ich sein,
Möchte nicht euch sein,
Möchte nur dir sein.
Mache all das nur,
damit ich bei dir bin,
damit ich dich in den Armen halte.
Ich mache mich klein,
damit du mich immer bei dir hast,
damit ich an dir bin.
Ich bin eigentlich nicht da
Und möchte es auch nicht.
Ich bin hier,
doch verlangt mein Verstand,
mein Herz
und meine Seele nach …
nach Freiheit,
Natur,
Glück,
allein sein
und nicht wissen.
_________________________________________________
Ich sitze hier und schau nach draußen
bewundere die Sternen der Nacht
die Lichter der Stadt
und frage mich, ob es wohl immer so bliebe
mit dem Haus, mit dir
und der Liebe.
denn ich kann mich entsinnen
da waren wir jung und schmutzig
die Liebe gab uns Drogen,
die unseren Sinn betäubte.
doch liegt es nicht an ihr
das wage ich nicht zu bezweifeln
allein mein Verdienst ist es,
da ich so ungehorsam war
und so egoistisch,
dass ich nun dort bin
wo ich schon immer war.
doch noch ist nichts verloren
der Bogen überspannt
die sehne fast zerrissen
und ich?
ich sitze hier
schau in den dunklen Himmel
und denk an dich
du bist so fern
und doch so nah
mein Herz bebt
wenn meine Gedanken bei dir sind
meine Gefühle sind verdreht
wie auch meine Sinne
mit denen ich dich rieche
dich schmecke
dir schreibe
mit dir rede
...
dich küssen
und liebkosen
...
hmm
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Cordelia
„Alles ist vorbei!“
„Was sagst du?“
„Ich bin am Ende!“
„Wie meinst du das?“
„Ich sehe…“
„Was siehst du?“
„…keinen Ausweg!“
„Wozu brauchst du einen Ausweg?“
„Siehst du denn nicht, dass ich hier sitze?“
„Doch das sehe ich. Nur, warum regst du dich so auf?“
„Weil ich eigentlich nicht hier hin gehöre!“
„Dann steh auf!“
„Ich kann nicht.“
„Warum?“
„Weil ich hier eingesperrt bin!!“
„Du meinst…hier?“
„Ja, hier im Kerker!“
„Was hast du gemacht?“
„Ich wurde verraten und verkauft.“
„Von wem?“
„Mein Cousin und Freund.“
„Männer sind Schweine.“
„Ja, genau. …Hey! Ich bin auch ein Mann!!“
„Oh. Ähm…Ich bin kein Mann…trotz allem seid ihr Schweine.“
„Ja, ja.“
„Wenn ich mir das so recht überlege, bist du wirklich am Ende. Aber du brauchst keinen Ausweg, sondern nur einen Schlüssel für die Tür.“
„Hast du denn solch einen Schlüssel?“
„Wer stellt hier die Fragen, du oder ich?“
„…“
„Ich kann dich hier raus bringen… doch schwöre…“
„Was soll ich?“
„Du sollst schwören für …ähm… bei deinem Leben, mich an deines teil zu haben.“
„Wie meinst du das?“
„Ich werde dich begleiten.“
„Wohin begleiten?“
„Erstens hier raus und zweitens weiter!“
„Wie weiter?“
„Das werden wir noch sehen.“
„So? Meinst du?“
„Ja, warum denn nicht?“
„Ich dachte nur, wenn du mich übers Ohr haust…!“
„Wie soll ich es dir beweisen, dass ich es ernst meine?“
„Zeig dich mir!“
„Das kann nicht dein ernst sein!?“
„Nur so kommen wir ins Geschäft!!“
„Na gut, aber nicht lachen und nicht anfassen!“
„OK.“
„… Nun, bist du jetzt zufrieden?“
„Ja.“
„Dann komm mit!“
„Bist du ein Engel?“
„Ja.“
„Ich erröte vor deinem Anblick, oh du Schöne.“
„Spar dir dein Geschwätz, die Wachen schlafen nicht.“
…
__________________________________________________
revolution, revolution
du hast sie mir genommen,
die ich einst besaß,
die revolution, die revolution
ich habe gelogen,
betrogen habe ich auch.
das Gegenteil von dem,
was man mir gesagt.
revolution, revolution!
doch nun ist alles aus!
du hast mir meine revolution genommen,
hast sie mir gestohlen...
nun muß ich brav sein,
nun muß ich lieb sein
und alles tun, um ihn glücklich zu machen.
werde mein Lächeln aufsetzen
die Herrschaften mit Getränke und Plausch bedienen.
ein "noch etwas Wein die Herrn?"
kam mir über die Lippen,
zum Wohle der anderen
zum Wohle der Familie
zum Wohle der Beziehung
wo bleibt meine revolution? revolution!
du hast sie mir genommen,
meinen Stolz meine Seele gleich mit
mußt nicht mehr schimpfen
ich bin doch ganz nett.
kein meckern über meinen Lippen,
kein Zank und kein Streit.
und das Kind das wir immer wollten
ist ganz bestimmt wie du.
die revolution ist verstorben,
es gibt sie nicht mehr.
man kann sie nicht beleben
egal was du tust...
sie ist weg...
tot...
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Das Meer
Es flüstert mir zu
„Egal wohin du gehst,
hier hast du Ruh.
Wohin gehst du?“
Ich wate durch das Wasser
Und summe vor mir her.
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Schön
Die Sonne scheint durch die Fenster,
gefangen von der Gardine.
Diese lässt ein Wundersames Muster
an der Wand zurück.
Halte ich meine Hand davor,
so spüre ich die Wärme,
doch weiß ich, dass es draußen kalt ist.
Der Himmel ist klar,
da ihn keine Wolken verhüllen.
doch ist er nicht so blau,
denn es ist noch früh
und lässt ihn diesig erscheinen.
Es ist jedes Mal eine Wonne,
wenn hinter den Bergen
die Sonne erscheint
und uns
mit den schönsten Farben der Natur
hell auf begeistert.
Die Vögel singen schon lange
und die ersten fliegen ihren Liebestanz.
Der Regen von der vergangenen Nacht,
hinterließ Tropfen auf den Scheiben,
wie auch auf der Wiese.
Ich schwinge mich auf mein Fahrrad
und genieße die kühle Luft
der rasanten Fahrt.
An den Pferden vorbei,
am Friedhof entlang
und am Tümpel angehalten.
Tief durchatmen
und den Duft von Honig,
den die Rapsfelder erbringen,
die Sinne beflügeln lassen.
Denn es ist ein schöner Tag
und ich möchte ihn genießen.
Ich lass das Fahrrad am Wegesrand
und geh geschmeidig am See entlang.
Dort, am Waldesrand
erhaschte mich ein Greif.
Er schrie und kreischte,
umflog mit wenig Höhe,
von Baum zu Baum.
"Es scheint, dass ich hier nicht willkommen bin"
So mach ich mich davon
und hinterlass nur die Spuren meiner Reifen.
Mit Müh und Not
schaff auch ich den Berg,
der in den Wald führt,
um mich in einer Lichtung,
voller Stille und Frieden
mich gleiten zu lassen.
Ich schließe meine Augen
und träume ...
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Ode an Meine Maus
Ich sah dich vor Äonen
In meinen Träumen steh’n,
blond mit blauen Augen.
Als wir uns aber wirklich sah’n
Es kam mir wie Gestern vor,
wo wir uns geküsst
wann wir gelacht
und
wie wir uns liebten.
Ich könnt dir so vieles noch erzählen,
von uns,
von dir
und von mir ,
in Liebeswein getränkt.
Oh, ich lieb dich wohl,
du Götterjunge.
So, wie du bist,
das, was du tust,
und jene süßen Worte,
die du sagst.
Ich vermisse dich,
wenn wir nicht beisammen sind,
jene ach so schwere Stunde.
Es vergeht keine Minute,
in der ich nicht an dich denke.
An deinem Wesen,
dass so süß,
an deinen Augen,
die so blau,
an deinen weichen Lippen,
wie sie mich küssten.
So, wie ich dich liebe,
kann kein Unheil uns gescheh’n.
Denn ich halte zu dir,
ob in schlechten oder in guten Zeiten.
Wir sind für einander bestimmt,
war es göttliche Fügung,
Glück,
oder Schicksal.
Ich liebe dich,
mit allem was ich habe.
Mit Haut und Haar,
mit Herz und Seele.
Auf dass wir nie getrennte Wege geh’n,
und uns nie wieder seh’n,
auf dass wir immer zusammen sind,
und wir in Zukunft auf uns freuen können.
Ich möchte mit dir leben,
ich möchte ein Kind von dir,
und ich möchte mit dir sterben.
Wenn die Zeit so weit ist,
am liebsten zusammen,
am liebsten in deinen Armen.
Ich hoffe doch, dass es bis dahin
noch Äonen dauern wird.
In liebe, dein Morgenstern.
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Die Liebe
Die Liebe ist ein Stück verworfener Herzen.
Um die Zeit zu ächten im goldenen Regen zerbricht das wahre ich.
Unsterblich ist die Seele, dessen Gunst zu Gunst gekonnt verändert wird.
Kein Mensch ist des Lotes Haupt.
Unter den Verdammten, verzweifelte Augenblicke, zutiefst getroffen in dem Innern, mit Fleisch und Blut.
Nichts widersteht!!
Die wunderbaren Dinge dieser Erde…
Zerfallen in das Nichts und mein Herz …mit!
Nichts was ich brauche, gebührt meine Fehler zu widersprechen.
Im eitlen Sinne der zerbrochenen Herzen.
Die Lieb, so schön auch ist’s, vermag ein Unheil zu beteuern und zur Tat geschritten, ein armes Kind im Schnee zerritten.
LH’00
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Die Welt dem Tod geweiht.
In Ewigkeit der Woge Wind.
Der einsamen Kinder dieser Erde gewidmet.
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Die zänkische Liebe
Oh, zänkische Liebe
Welch Unheil du uns bringst
In ewigen Streit und Zank
Uns plagen müssen,
weil du dich nie einigen kannst.
Oh, zänkische Liebe
Läßt uns beide Geschlechter lieben
Und läßt uns mit der Entscheidung allein zurück.
Wir, da uns der Herr kein Hirn vom Himmel schmeißt,
entscheiden uns,
meist ungestüm und rasch im Sagen,
für die schlechtere.
Oh, zänkische Liebe
Wie bist du grausam
Mit deinen Gerüchen
Und der roten Brille,
wo wir nur das Gute sehen
und das Wahre verdrängen.
Oh, zänkische Liebe
Wie tust uns weh
Gibst uns den Falschen,
da unsere Eltern nur das Beste wollen,
der verachtet und verhaßt.
Wie kannst du nur, du zänkisch Lieb!
Gib uns die wahre Liebe nur,
spricht ein Jedermann.
Liebe auf dem ersten Blick?
Oh bitte, tu uns das nicht an.
Wer zu jeder Zeit und immerfort
an einen Liebenden denkt,
und selbst keinen hat,
dann kommt sobald auch niemand.
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Ode an Anna
Ich sah dich vorüberziehen,
ganz in schwarz gekleidet,
mit langen, goldenen Locken.
Du sahest zu mir rüber,
doch dein Blick wich ins Leere.
Tote Augen umschlossen mein Angesicht.
Die schwarz rote Aura des Todes
Ließen dein Gesicht verblassen
Was mein Herz zerspringen ließ.
Manchmal seh ich dich ,
wie zuvor,
an jenen Orten,
die du bestiegst.
Doch dann,
als wärest du nie gewesen,
als wäre es nur ein Traum,
verschwindest du im Angesicht meiner Augen,
in das irdische Nichts.
Welch Schmerz und Traurigkeit
Durchfließt meinen Körper.
Schnürt meine Kehle zu,
als das ich zu ersticken drohte.
Der Tod begleitet die Menschen,
mit eiserner Hand,
seis während oder nach dem Tode.
Anna wir haben so viel erlebt,
zu viel um zu vergessen.
Was einmal war,
wird nie mehr sein.
Nie wird ich dich vergessen
Unserer glücklichen Tage Vergeltung wissen.
Du zeigtest mir was Leben ist,
was ich zuvor nie kannte.
Doch was ist geschehen,
was ist passiert,
ich wird dich nie mehr wieder sehen.
Mein Leid erfuhr meine Haut mit Schmerz.
Schmerz gegen Schmerz, so mein Sagen.
Versprach mir zu vergessen.
Doch kann auch nicht und will auch nicht
So weiter leben!?
Ich werde dich wohl nie verstehen.
Warum tust du das?
Siehst du denn nicht wie du mich quälst?
Nein wie solltest du auch.
An manchen Tagen denke ich nur an dich
Und unsere schöne Zeit
Und kann kaum aufhören zu weinen.
Es quält mich ja so,
dich nie mehr sehen zu können.
Ich wünschte
du wärest da
um mich zu trösten.
Doch würde ich weinen,
wenn du bei mir wärest? Wohl kaum!
Ich sah dich,
nicht vor all zu langer Zeit,
in der Sonne steh’n
mit einem Lächeln.
Dein Bauch war so groß geworden
und ich meine,
da hätte sich was bewegt.
Deine Tochter wird bald kommen,
so ende Mai’03.
Ich kann es einfach nicht glauben,
dass du Mutter wirst!
Ich sah dich mit einem Lächeln
Im Auto sitzen.
Neben dir lag deine Leanie Sophie,
die so süß und unschuldig auf die Heimfahrt wartete.
Dein Kleid ,so weiß und mit Blumen bestickt
Verriet, dass du geheiratet hast.
Ein Foto zeigt dich als letztes, um dies zu beenden.
Ich vermisse unsere schöne Zeit, doch es ist gut gelaufen. Für uns beide war es die richtige Entscheidung. Ich wünsch dir alles Gute.
Nun hast du drei Kinder, wird dir das nicht zu viel?
Ich möchte dich so gerne wieder sehen!
;(
Gez.: Joe
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Alleine und das Gefühl es zu sein!
Kennst du das Gefühl alleine zu sein in der großen weiten Welt?
Verstoßen von den Eltern,
verzweifelt im Regen gelassen?
Zurück in die Vergangenheit blickend,
erschauernd schlechte Märchen,
Gefühlsduseleien und anderweitige Dinge der Zeit.
Wenn deine Seele sich spaltet und du anfängst dich mit dir selber zu unterhalten;
dann ist’s geschafft.
Du bist verrückt!
In den Wahnsinn getrieben wie auf einem Floß im Meer ohne Hoffnung auf Land.
Mein Gehirn platzt voller Ideen,
doch wie sollte ich,
wie könnte ich?
Stimmen die dir befehlen,
denen du gehorchst.
Stimmen die dir ins Wort fallen,
ohne das Gespräch zu kennen.
Kennt ihr die Stimme?
Ich kenne sie all zu gut.
Ich versuche es anders,
doch kann es zu einem Kompromiß kommen?
Zu FRIEDEN??
Das Ende naht,
zu heiß,
daß es Feuer ist und zu kalt,
daß es Eis ist.
Kein Element beschreibt dieses Gefühl.
Ich zitter am ganzen Körper...
Der Gedanke reizt mich dem Tode so nah zu sein ohne einen Gedanken an etwas anderes zu verschwenden.
Ich glaube kaum,
daß ihr mich versteht.
Eher daß diese Ungewißheit bleibt und euch zernagt.
Im Gedanken,
daß es so was gibt zermürbt,
zerfrißt euren Glauben an das Normale.
Es gibt kein Normal!
Jeder ist anders und jeder kann anders sein.
Zutiefst getroffen von der Wahrheit.
Experimente zeigen es,
wie das Leben auch,
ist alles relativ.
Der Glauben an die Menschheit wart verloren.
Das Spiel des Lebens ist kein Kinderspiel!
Doch alle behaupten und benehmen sich so.
Wie kleine unerzogene Kinder,
die nicht hören wollen und immer das Gegenteil behaupten und tun... genauso wie ich!
Und wie manch Anderer auch...
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Mein Ende
In Hass gepeinigt,
Vergeltung gefunden.
Schmerz gegen Schmerz,
so mein Motto.
Tod für alle Welt,
was auch mein Tod bedeutet.
Aber was ist,
wenn nur ich,
dem Blute nach,
mich selbst der Verantwortung entzieh
und in den Schluchten der Straßen
meine Ruhe im Jenseits finde?
Lacher und Freudentränen
Im Gedanken,
„das ist das Beste“,
würden einige über mich sagen.
Kein einziges Gesicht,
in Trauer um mich.
Doch wann sollte ich mein Ende beginnen,
zu planen und zu vollziehen.
Hab doch noch so viel zu tun.
Zu viele Freunde,
die mich lieben und ehren.
Würde ich nicht ihre Herzen brechen,
mit meinem Tode,
so hätte ich’s schon längst getan.
Obwohl ich schon ein Paar Versuche vernahm.
Konnte in meinem Blute kein Ende finden.
Kein Todesengel,
der mich ins Jenseits begleitet.
Nur Narben am linken Arm bleiben zurück und Erinnerungen.
Schmerz in der Schule
Und Schmerz zu hause.
Überall Schmerz!
Manchmal wünsch ich mir,
ich könnte es tun.
Dieser Schmerz ist so schön,
um ihn aufzugeben.
Ein ritz nach dem andern
Mit den scharfen Messer aus der Schweiz.
So heiß,
so gut.
Ein Gefühl so schön
und unbeschreiblich.
Wenn ich nicht arbeiten würde,
wenn ich dadurch keine Shirts tragen müsste und wenn ich keinen Freund hätte...
ich würde es tun.
Allein nur aus Befriedigung
zu mir selbst.
Manchmal lockt es mich,
verführt mich,
umgarnt mich.
Es Spricht mit mir,
zwinkert mich an
und sagt:
„Ich liebe dich, liebst du auch mich?
So fang schon an,
oder traust du dich nicht?
Zieh dein Schwert,
mach deine Klinge rein
und setz sie an.
Du kannst es doch,
hast es doch schon öfters getan.
Warum zögerst du?
Hast du mich nicht mehr lieb?“
Was soll man dazu sagen oder tun?
Ich weiß es,
doch ich darf nicht.
Oder doch?
aus meinem Geiste entlockt
zu Papier gebracht
Januar 2008
Dann war ich daheim...
und weh und ach
sah ich meinen Hamster platt.
Dem tode so nah
japste und starb.
In meinen Händen
ein letztes Wort gerichtet
und eine letzte Berührung.
Dann war sie steif
wie Eis mit Fell
ausgestopft und prepariert.
Die Trauer war groß
doch die Verwirrung im Kopf
war weitaus größer.
Moni lebt jetzt,
so sagte ich einst
zu einem Bub in blau,
im Hamsterhimmel.
So glaub du es auch
dann geht es dir besser.
Mai 2007
was ist los?
was ist nur los mit mir?
muß ich immer alles so schwarz sehen?
ich habe keine Kraft mehr
um aufrecht zu gehen
keine kraft...
um den sturm der Gedanken
stand zu halten
seh ich mein Fleisch in Schmerzen
und im Blut gebadet wieder
so erfreut es jmeinem Sinn
doch gebe ich mich der Trauer
so gebe ich mich auch dem Tode hin
bereit alles zu geben
bereit alles zu vergessen
sollen sie doch selbst
mit den hitzigen Köpfen
ihre Mauern einreißen
ich kann es nicht
bin zu schwach um's zu ertragen
zu schwach...
Februar
Gefühllos,
stauchelnd,
den Boden verloren.
Das Herz
aus eisigem Stein,
kein Puls,
kein Atem
und kein Sein.
Januar 2007
Hilfe
ich steh in einem Loch
meine zerkratzten Arme emporgestreckt
schau ich nach oben
und versuche die Hände zu kaschen
die mir helfen wollen
doch meine Füße rutschen ab
und meine kleinen Hände
von Blut verschmiert
finden keinen Halt
wenn Angst und Trauer
meine Arme schwer werden lassen
dann sitz ich da
und weiß nicht mehr weiter
den Kopf gesenkt
und mein Herz so schwer
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November:
Es ist kalt, dunkel
Und der Wind peitscht mir ins Gesicht.
Es tut weh,
jeder Schritt ist eine Qual.
Die Gedanken erdrücken mich.
Am Bahnhof,
die gleichen Leute beschaut,
die gleichen Gedanken erkannt,
als der Zug vorbeifuhr.
Es schneit…
Alles wird naß
Mein Gesicht rot und weiß,
mein Herz aus schwarzem Pech.
Es ist kalt, dunkel
Und jeder Schritt ist eine Qual.
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Oktober:
ich mag nicht mehr ins Bett...
mir tun die Augen weh
mein Schädel ist leer
selbst das Trinken macht mir müh
nein, das heben von dem Pack
fühle mich schwerelos ohne Gedanken
und doch so viele
um alles und jeden
vielleicht schau ich noch Film?
schlafe auf dem Sofa ein
fühle mich dann nicht so allein
ich vermisse es so
das herzklopfen neben meinem Ohr
die Wärme die mich umgibt
das Weiche an meiner Haut
beruhigende Worte
liebliche Berührungen
meine Finger fahren über meine Haut
sie kratzen alles nieder
auch wenn da nichts ist
kau an meinen Nägeln
beiß meine Lippen wund
reibe meine Augen, bis sie weh tun
bis alles weh tut...
und ist dies nicht genug
so nehm ich die Klinge
fein und lang
sie liegt zwischen meinen Fingern
schon von Blut getränkt
zuerst geht sie an meinen Arm
streichelt zart darüber ohne einen Schnitt zu tun
dann an meine Lippe um den ersten zu wagen
ich liege im Bett und seh von weit entfernt
wie ich mich schneide
rotes Licht lässt alles harmlos erscheinen
erst die Klinge anlegen,
fest aufdrücken und ziehen
bis die Spitze den Schmerz verstärkt
dann folgt ein immer wieder suchen nach dem ersten Schnitt
damit er tiefer geht,
damit ich das Blut sehe
damit ich weinen kann
damit ich seh, ob ich auch fühlen kann
Tränen sind schon längst versiegt
schon langst getrocknet
ich schau an mir hinab
und denke "mussten es so viele sein?"
"hat der eine nicht gereicht?"
"wo war der Punkt zum aufhören?"
und ich fühle mich noch nicht mal schlecht
nein... beflügelt
entlastet
geliebt
von mir
von meiner Hand
und meiner Klinge
die vielen Schnitte auf meiner weißen Haut
zeigen sich am nächsten Tag
heben sich gut ab und schlagen Alarm
doch es sieht keiner
darf nicht gesehen werden
sonst wird gefragt:
"warum?"
doch weiß ich es selbst nicht
wißt ihr es?
dann sagt es mir,
denn ich bin hohl wie eine Haselnuss
mein Kopf ist leer
und mein Herz zu voll
es war doch schön
warum sollte es schlecht sein?
wenn es doch so schön ist
verzweifelt über diese Gedanken
vielleicht übertreibe ich auch nur
was meint ihr?
die... die mich so gut kennen
nein sagt es nicht
ihr kennt mich zu gut
schlaft schön
nacht
...
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am liebsten ...
würde ich jeden Abend
unter die Brücke fahren
dort ist niemand
man kann die Sterne sehen
den glitzernden Fluß
das Rauschen des Wassers
das Dröhnen der Autos
und das Zirpen von einsamen Grillen
meistens ist es kalt
doch das kümmert mich nicht
der Boden ist hart
doch ich spüre nichts
der Fluß ist schwarz
doch ich habe keine Angst
am liebsten ...
würde ich mich schneiden
in meine weiße Haut
am Bein und Arm
am ganzen Körper
um mich zu spüren
um zu vergessen
was war
was sein wird
und was niemals passiert
am liebsten ...
würde ich Weihnachten
bei meinen Eltern verbringen
Ostern gemeinsam in Neustadt
zu Silvester eine Party machen
mit all den Freunden
die ich niemals habe
am liebsten ...
würde ich das Meer sehen
dass lieblich zu mir flüstert
den heißen Sand spüren
der neckisch zwischen den Zehen klebt
am liebsten ...
würde ich jetzt jemanden umarmen
der mir Schutz und Halt bietet
der für mich da ist
wenn ich es am meisten brauche
der mich liebt
so wie ich niemals lieben werde
am liebsten ...
würde ich die Zeit zurück drehen
dann hätte ich meinen Opa noch ein letztes Mal gesehen
dann wäre ICH Auto gefahren
dann wäre alles anders
folglich NICHT mehr passiert
ich hätte niemals mitbekommen
dass sich meine Eltern so hassen
und ich wäre niemals mehr so tief gesunken
ich hätte nicht Andreas enttäuscht
ich hätte nicht Jay enttäuscht
ich hätte nicht Luna enttäuscht
und mich...das einzig wahre Übel
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Morgenluft
Die Wolken brechen auf
und ich seh den Himmel
in grauen Farben stehn
doch wenn die Sonne
auf die Wolken trifft
kann ich ungezwungen
rosa, orange und gelb
in hellen Tönen sehn
nun kommt das Blau im fahlen Licht
nur schwer aber stetig
noch in einem babyblau zur sicht
ein Flugzeug durquert das schöne Bild
zieht hinter sich weiße Wolken her
und verschwindet nur all zu schnell
die grauen Wolken ziehen dahin
machen platz für die hellen
unscheinbar und wild
Vögel singen ihr Lied
beflügeln mich ihnen zu folgen
doch kann ich nicht fliegen
so bleib ich hier
und schau nach oben
betrachte die Welt von unten nur
denke "ich werde niemals siegen"
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tut weh
warum macht mich manches so fertig
dabei ist es nicht schlimm...
ich steiger mich da in was rein
wo ich nicht mehr raus komme...
oder doch?
wir werden sehen
wann es aufhört
dass mir manches so weh tut
belangloses...
belanglose Gedanken
Worte und Bilder
son scheiß aber auch
es ist nicht wichtig!
aber warum macht es mich trotzdem fertig?
was such ich?
warum bin ich so am warten
auf was?
ich warte immer noch wie einst
und ich kann es nicht abstellen
ich habe den Sinn noch nicht entdeckt
nichts tu ich
warte nur geduldig
sitze auf dem Stuhl
an meinem Schreibtisch
die Augen stumpf auf den Monitor gerichtet
der nichts besonderes Zeigt
Leute die sich unterhalten
doch ich hör nicht hin
im icq sind viele da
doch ich schreibe ihnen nicht
und es kommt auch kein "hallo" von selbst
und wenn ich es doch tu
schmerzt es mir
jedes Wort
Erinnerungen schnellen in mir hoch
tun mir weh
Bilder, Eindrücke, Gefühle
alles tut mir weh
Gesichter, Menschen und ihre Taten
jedes tut weh
Schmerz gegen Schmerz
so war es einst
so ist es jetzt
und immer fort
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August:
Ich kann nicht mehr
Zu viel Schmerz ertragen,
um zu leben,
zu viel gelitten
um zu lieben.
Mein Herz tut sich auf
Und will heraus
Doch ist es fest verschlossen
Hinter einer Mauer
Aus Angst und Trauer.
Ich kann nicht mehr,
darf nicht denken
nicht sehen…
reden…
fühlen…
Habe mich zu weit nach vorne gewagt
und dies war mein Untergang
kein Halt mehr, leere Hülle nur.
Ich kann nicht mehr,
taumel, falle
in das irdische Nichts
ich schreie und weine sehr…
wegen mir und dir.
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vor meinen Augen liegt die Welt verschwonnen
wie aus einem trüben Fenster geschaut
Lichter die den Weg weisen
Schritt für Schritt nach vorne
schemenhaft erscheint mir die Nacht
weder kalt noch warm
ohne Gefühl
Haut aus Eis
und totes Fleisch
der Himmel wolkenbehangen
und der Mond versteckt
doch einen Stern
vermocht mein Auge erblicken
fahl und taumelnd
Schritt für Schritt nach vorne
und mein Finger blutet
steck ihn in den Mund
doch ich schmecke nichts
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Das Verlangen
so groß
so elendich
ich will es
so sehr
Blut und Schmerz
so schön
lieblich
süß
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Juli:
heute habe ich mich wieder spüren lassen
wie dumm und hilflos ich doch bin
klein und hässlich
blöd, doof und unakzeptabel
warum quäl ich mich auch immer so
warum kann ich mich davon nicht lösen
diese Gedanken fressen mich auf
und ich bin es
die dann alles kaputt macht
wie kann ich es nur ändern
wie kann ich nur mich fliegen lassen
ohne Gedanken
ohne das Leid
und ohne den Schmerz
kann ich jemals so lieben
dass der Gegenüber es auch so empfindet?
warum kann ich mich nicht lösen von den Gefühlen
warum kann ich nicht einfach nur ich sein
muß da immer noch etwas plagen
dass mich aufhält?
was ist
wenn ich so bin
wie einst...
was ist
wenn es euch nicht gefällt
wie ich wirklich bin
wie einst...
was dann?
wollt ihr mich dann nicht mehr anrufen?
oder ähnliches?
wollt ihr mir nicht mehr zu hören?
oder ähnliches?
es ist nicht leicht zu denken
dass jemand dich mag
da deine Phantasie dich quält
und leiden lässt
schmerzen zu spüren
wo keine sein sollten
und rote Tränen zu sehen
wo niemals sie zu fließen beginnen
wenn da nicht der große Kopf,
der Schädel wär,
dem es fast egal ist,
was damit zugrunde geht
und was er damit empängt
doch ich weiß
daß es ein Gefühl ist von Leere
Einsamkeit
und Trauer
ich steh am Abgrund und wanke
die Hand, die mich einst hochzuziehen vermag
hält mich zwar...
doch nimmt sie mich nicht
darum rutsch ich ab und falle
in die Dunkelheit hinein
in das ewigen Schweigen
verhüllt von Nacht und Nebel
gehofft, gelacht, zu Tränen gerührt
doch sind sie weder rein
noch unschuldig an Farbe
vielleicht geht es so besser
vielleicht kann ich es so ertragen
und vielleicht liebe ich dann
oder hasse mich noch
wie einst und seit jeher
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Juni:
irgendwie...
ich sitze hier und irgendwie...
fühl ich mich hilflos
allein gelassen
in Schnee gesetzt
ohne ein stück Brot
und ohne Hoffnung
kann ich noch warten
oder soll ich mich frei lassen?
kann ich mir selbst verzeihen
oder kann es ein anderer denn?
ich möchte es so gerne
doch darf ich es nicht
ich möchte es
doch ist es dir unrecht
was kann ich nur tun
um es dir begreiflich zu machen?
wie soll ich es sagen
damit du mich verstehst?
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verzeih...
zitternd halt ich's in der Hand
wenn mich jemand davon abhält
dann du...
doch du bist nicht hier
bist fern, weit weg
darum tu ich es
mit schlechten Gewissen nun
um frei zu sein
um schön zu sein
um geliebt zu werden
ich spüre die kalte Klinge
ich streichel mich damit
tut es weh? Nein...
aber es tut mir Leid
daß ich dich enttäuscht habe
es ist schön
ein süßer Schmerz
der eher taub
als Leidvoll ist
als ob es nicht mir weh tut
das Messer ist stumpf
ich brauche lange
bis ich Blut seh'
dort ist die Haut dick
und ich bin ungeübt
doch erinner ich mich wie es war
und so schneide ich tiefer
immer tiefer
um zu fühlen...
doch ich spüre nichts
drum verzeih mir
verzeih...
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ich weiß...
nun sehe ich
und ich frage mich,
was habe ich getan,
warum hab ich das gemacht?
was wird passieren,
wenn es mir mehr spaß bereitet
als das alltägliche Leben?
so wie früher wird es sein?
mein ICH so wie früher?
aber wollte ich nicht anders sein?
wollte ich nicht stark sein?
kann ich nun alles vergessen?
oder ist es noch nicht zu spät.
zu spät ist es nie,
wie ich weiß
doch wissen das auch andere?
es war schön
und es wird auch schön sein,
wenn ich es wieder tu,
wie ich weiß.
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depri...
bin ich so leicht zu deprimieren?
wenn Andere glücklich sind
oder Schönes erlebt haben
muß ich mich dann dafür hassen?
muß ich mich dafür aufgeben
um neu anzufangen?
muß ich alles anders machen
um euch zu beeindrucken?
kann ich nicht so sein wie ich bin
oder es erhoffe zu sein?
bin ich so leicht zu deprimieren?
wenn Andere es nur sagen
im Spaß heraus, ohne Hohn
muß ich mir dafür leid tun?
gebe ich mich denn auf
wenn ich es nicht versuche?
einfach nicht anders sein
oder versuchen besser zu sein?
was ist, wenn ich es nicht kann?
wenn ich nicht so gut bin, egal bei was?
mußt du mir es noch auf die Nase binden?
mußt du mir noch vom Himmel erzählen,
obwohl ich weiß,
dass ich niemals dort hinkomme???
verstehst du's nicht?
verstehst du nicht,
dass du mir damit zusetzt
mich nieder drückst
mich quälst
und mit jedem weiteren Wort
ein Gefühl in mir verbreitest
welches sich...
Hilflos
Scham
Angst
Bedrücktheit
...nennt!
du weißt, dass ich scheu bin
manchmal auch anders
doch weißt du auch
dass ich nicht so bin wie du
oder wie jemand Anderes!!
ich kann es nicht mehr hören
wie du die Engel hochjauchzend anpreist
wie ein Herold seinen Herr'n
kann es nicht leugnen, was passiert ist
kann es nicht abstellen, wie es ist
kann es nicht bereuen, welchen Schmerz ich fühle
und ich kann es nicht
verstehen...
warum mich das so deprimiert!
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ich habe einen Fisch an der Angel
den ich nicht mehr vom Haken bekomm
die schnur reißt langsam
und macht die Angel kaputt
nein nur der Faden ist es
die Angel selbst bleibt ganz
gesehenes wurde betrachtet
und für nichtig erachtet
beschaut wurde es
in undendlichem Hass
und mein Herz steckt in einem Fass
ein Fass voller Dornen
die ich selbst hinzugefügt
voller Neid und Unmut
verachtet sich nun selbst
und sieht nicht, was zu sehen ist
ich bin blind
meine Augen tun weh
als ob ich einen Engel gesehen hätt
der gefallene mir sie ausgebrannt hat
nun bluten sie nicht
da das verbrannte Fleisch dies nicht tut
es qualmt und raucht aus ihnen und es schmerzt
ich kann nichts machen
nichts sagen, was mich besenftigen kann
was mir wieder Mut macht
oder gar Freude bereitet
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warte nicht auf etwas
was die Hoffnung nicht wert ist
begeh nicht den Fehler und warte
das macht nur dein Herz schwer
warten, bis man einsam ist
warten bis man traurig wird
weil man erkennt,
dass es sich nicht lohnt
zu warten
warte ich auf Hoffnung,
auf Glück oder Liebe gar?
lohnt es sich zu warten?
worauf wartest du?
wenn man merkt,
dass es einem die Kehle zuschnürt,
weil man keine Hoffnung haben kann,
da man weiß,
dass es nie mehr so wird wie einst
nie mehr … nie mehr
wozu sollte man warten
wenn die Gewissheit gegeben ist
dass alles keinen Sinn mehr macht
warum sollte ich warten?
ist es so lehr in mir
dass ich nicht mehr warten kann?
bin ich so egoistisch?
warum warte ich?
schwört es ab ihr Herzen
zu krank macht es
wenn man wartet
schwört es ab … schwört es ab
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Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Kopf für Kopf rollt der Kopf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Ein Kopf, ein Topf, ein kleiner Zopf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Haar für Haar ein Kopf mit Zopf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Ein Zopf mit Kopf mit Haar ein Tropf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Ein armer Tropf, einsamer Tropf, du Zopf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„So dumm dein Kopf mit Zopf, du Tropf“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„so dumm, so dumm, so dumm, so dumm“
Ich bin ein exzellenter Schnidder im Narrenkleid.
„Kopf für Kopf rollt der Kopf
Ein Kopf, ein Topf, ein kleiner Zopf
Haar für Haar ein Kopf mit Zopf
Ein Zopf mit Kopf mit Haar ein Tropf
Ein armer Tropf, einsamer Tropf, du Zopf
So dumm dein Kopf mit Zopf, du Tropf
So dumm, so dumm, so dumm, so dumm“
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Ich sehe nichts
Was mich beflügelt
Mich befreit
Oder gar rettet
Keine Zukunft
Kein Gedanke
Keinen Sinn für Menschlichkeit
Hier
Ich bin gehalten
In meinem Tun
Bin fort
Weit weg von hier
Niemals komm ich ganz zurück
Niemals möchte ich hier sein
Hier
Hier bei mir
Ich fühle Leere
Fühle mich bedrückt
Möchte singen und weinen zugleich
Nicht missen was ich bin
Würde so gerne fliehen
In weite Ferne schweifen
Die Gedanken weit weg
Von hier
Von hier und jetzt
Möchte nicht lieben
Niemanden wehtun
Niemanden, nicht hier
Nicht jetzt
Oder immerfort
Verschlossen, beschützt, verdrängt…
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Die Sterne spenden mir Trost
an deiner statt.
Doch umarme ich nur die heiße Luft
unter meiner Decke
getränkt von leisem Flüstern.
Ich schau empor
und erblicke mein Antlitz
im fahlen Licht.
Die Gedanken umfassen die Welt
doch niemand hört sie
und niemand weiß sie zu deuten.
Bis auf dich!
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Regen
Der Regen prasst mir ins Gesicht
Kalt und hart.
Da sieht man meine Tränen nicht
Warm und zart.
Sie rinnen über meine Wangen
hinterlassen keine Spur
niemand merkt es
doch jeder weiß es.
Nass getränkt mein rotes Haar
Klebt an meiner Stirne gar
Will nicht weichen will nicht wanken
Auf dem glatten Asphalt …
komm ich ins schwanken.
Meine Beine schmerzen mir
Lassen mich fallen
Doch schau ich auf zu dir
Und zücke meine krallen.
Unbemerkt und ohne Sinn
Spüre ich wie schön es ist
Und dann dahin…
An meinen Lippen biss
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Herz
Mich schmerzt es so
schnürt mir die Kehle zu
lässt mich taumeln.
Mein Herz ist mir so schwer geworden
So viele sind darin verborgen,
eingebettet im warmen Blut.
So rot und vollkommen
Voller Leben ist mein Herz
Mein Blut und meine Seel.
Doch auch die schmerzt mir so sehr,
dass ich kaum atmen kann
und mir fällt das Leben schwer.
Das Leben verachtet mich
Gibt mir nur wenig Freud
Und zu viel Leid
Auf meine Wege mit.
Ich will nicht missen was einst so schön war
Und ich möchte nicht missen wer einst da war.
Doch kann ich es nicht ändern,
nur Tränen voller Verzweiflung
Angst und Schmerz
Rinnen über meine Haut.
So warm wie meine,
durch Blut erröteten Wangen,
ziehen sie ihre feuchte Bahn.
Und wenn mein Herz Hüpfer macht
Dann hoff ich,
dass mich diejenigen erhören
oder erfühlen,
wie ich von ihnen denke
wie ich sie liebe.
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Engel
es gibt so manchen Engel
welch liebliche Stimme dein Ohr durchdringt
rat erteilt und dich warnt
doch möchte man meinen sie nicht hören zu wollen
wenn es zeit dafür ist
lauscht lieber der teuflisch süßen Stimme
des kleinen Dämons auf unserer Schulter
ich habe nicht gehört
nicht zugehört
nicht dessen Klänge vernommen
nun seh ich mich in der Nacht allein gelassen
mit nackten Füßen im Schnee stehend
blicke ich über das glitzernde weiß
so rein und fein
wie Zuckerwatte fallen
die kalten Tränen des Himmels
doch möchte ich halt finden
an den Lichtern der Stadt
möchte mich in den warmen Zug setzen
meine schmerzenden Glieder wärmen
und reisen in das nirgendwo
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Lied (entstanden während eines Rollenspiels)
Hinter den Wipfeln
fern von Heim und Hof
schläft mein Liebster
als läge er im Schoß
ich streiche über sein Haar
und hoffe daß er schläft
küsse seine Stirn so sanft
als daß er mich erhört
doch schau ich ab zu ihm
erkenne ich den troß
denn nichts liegt
auf meinem Schoß
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Wo die Liebe hinfällt
Fängt sie an Wurzeln zu schlagen
Doch zieht sie auch durch die Lüfte ihre Bahnen
Um sich wieder einen Platz zu suchen,
der ihr gefällt.
So wuchert dieses unstete Kraut
Und sieht nicht die Gefahr,
denn sie nimmt sich das Wasser,
das für ihr Leben dar.
Nun sind ihre Wurzeln verkümmert
Und umklammern sehnsüchtig den Rest,
den der Boden an Liebe zu geben hat.
Doch weh und ach
Sobald wird sie verschmähen,
durch die Lüfte zu weh’n,
um einen neuen Platz zu suchen.
Sie verdurstet an ihrer Gier,
leidet nun gar fürchterlich.
Doch kann sie sich nicht entscheiden,
welchen Spross sie loslässt,
um gesund weiter zu leben.
So entscheidet sie sich für den einen…
Den Hungertod.
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Was habe ich getan?
Was ist passiert,
In den Monaten,
Wo wir uns nicht sahen?
Deine Hand liegt
Wie ein toter Fisch
Auf meinem Körper.
Du würdigst mir kaum einen Blick
Und wie sehr ich dich doch vermisse.
Du wartest, bis ich schlafe
Und kommst mit Kleidung ins Bett.
Als wäre nichts passiert,
Als kannten wir uns nicht,
So siehst du mich an,
So hältst du meine Hand
Und so küsst du mich.
Dein Kuss ist leer,
Ohne Gefühl,
Deine Augen weichen der Meinen.
Was habe ich getan,
Dass du so tust,
Dass du so sprichst,
Dass du mich hasst,
Ich bin nicht schön,
Bin weder reich
Noch habe ich schneid
Liegt es an der Ferne?
Doch das hat uns noch nie gestört.
Liegt es an meinem Freund?
Doch auch er hat uns noch nie in unserer Liebe
Gestört,
Gezügelt,
Verhöhnt.
Nacht um Nacht,
Tag um Tag,
Ja selbst die Stunden verschwenden wir
mit unzähligen Filmen.
Warum sagst du nicht,
dass du mich nicht mehr bei dir haben willst,
dass du mich nicht mehr liebst,
wenn du es je getan hast.
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Es tut mir leid,
Was ich getan
war falsch und ungerecht,
doch weder kann ich es ändern
noch rückgängig machen.
Hätte ich lieber lügen sollen
Es nicht zu sagen
Wäre falsch?
Es zu sagen ist es ebenso.
Ich bin nicht perfekt
Nein, das bin ich wahrlich nicht.
Doch kann ich es ändern?
Oder lass ich es
So wie es ist?
Nun ist es zu spät
Und ich quäle mich
Schon so lange habe ich…
keinen Freund mehr verloren
ich vergaß,
wie es schmerzt
wie es mir zusetzt.
Doch ändern kann ich es nicht
Und ich werde dich nicht drängen
Mir zu verzeihen.
Ich bettel’ nicht,
das gab ich schon vor Äonen auf.
Ich mag dich
Weder kann ich deine Wunden lecken.
Noch kann ich dir in die Augen schauen…
Ohne
Keinen schmerz zu spüren.
Narben zeugen von vergangener Liebe
Doch schenk ich dir eine?
Nein!
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Ich bin eigentlich nicht da
Möchte für euch Luft sein
Aufräumen, putzen
Mehr verlang ich nicht
Ein Dach überm Kopf?
Nein, das brauche ich nicht.
Eine warme Mahlzeit?
Macht euch nicht so viel Müh!
Ich bin eigentlich nur da,
um nicht da zu sein.
Werde keinen Laut von mir geben,
keinen Pieps,
kein Geräusch.
Ich möchte nicht nein sagen,
Möchte nicht ich sein,
Möchte nicht euch sein,
Möchte nur dir sein.
Mache all das nur,
damit ich bei dir bin,
damit ich dich in den Armen halte.
Ich mache mich klein,
damit du mich immer bei dir hast,
damit ich an dir bin.
Ich bin eigentlich nicht da
Und möchte es auch nicht.
Ich bin hier,
doch verlangt mein Verstand,
mein Herz
und meine Seele nach …
nach Freiheit,
Natur,
Glück,
allein sein
und nicht wissen.
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Ich sitze hier und schau nach draußen
bewundere die Sternen der Nacht
die Lichter der Stadt
und frage mich, ob es wohl immer so bliebe
mit dem Haus, mit dir
und der Liebe.
denn ich kann mich entsinnen
da waren wir jung und schmutzig
die Liebe gab uns Drogen,
die unseren Sinn betäubte.
doch liegt es nicht an ihr
das wage ich nicht zu bezweifeln
allein mein Verdienst ist es,
da ich so ungehorsam war
und so egoistisch,
dass ich nun dort bin
wo ich schon immer war.
doch noch ist nichts verloren
der Bogen überspannt
die sehne fast zerrissen
und ich?
ich sitze hier
schau in den dunklen Himmel
und denk an dich
du bist so fern
und doch so nah
mein Herz bebt
wenn meine Gedanken bei dir sind
meine Gefühle sind verdreht
wie auch meine Sinne
mit denen ich dich rieche
dich schmecke
dir schreibe
mit dir rede
...
dich küssen
und liebkosen
...
hmm
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Cordelia
„Alles ist vorbei!“
„Was sagst du?“
„Ich bin am Ende!“
„Wie meinst du das?“
„Ich sehe…“
„Was siehst du?“
„…keinen Ausweg!“
„Wozu brauchst du einen Ausweg?“
„Siehst du denn nicht, dass ich hier sitze?“
„Doch das sehe ich. Nur, warum regst du dich so auf?“
„Weil ich eigentlich nicht hier hin gehöre!“
„Dann steh auf!“
„Ich kann nicht.“
„Warum?“
„Weil ich hier eingesperrt bin!!“
„Du meinst…hier?“
„Ja, hier im Kerker!“
„Was hast du gemacht?“
„Ich wurde verraten und verkauft.“
„Von wem?“
„Mein Cousin und Freund.“
„Männer sind Schweine.“
„Ja, genau. …Hey! Ich bin auch ein Mann!!“
„Oh. Ähm…Ich bin kein Mann…trotz allem seid ihr Schweine.“
„Ja, ja.“
„Wenn ich mir das so recht überlege, bist du wirklich am Ende. Aber du brauchst keinen Ausweg, sondern nur einen Schlüssel für die Tür.“
„Hast du denn solch einen Schlüssel?“
„Wer stellt hier die Fragen, du oder ich?“
„…“
„Ich kann dich hier raus bringen… doch schwöre…“
„Was soll ich?“
„Du sollst schwören für …ähm… bei deinem Leben, mich an deines teil zu haben.“
„Wie meinst du das?“
„Ich werde dich begleiten.“
„Wohin begleiten?“
„Erstens hier raus und zweitens weiter!“
„Wie weiter?“
„Das werden wir noch sehen.“
„So? Meinst du?“
„Ja, warum denn nicht?“
„Ich dachte nur, wenn du mich übers Ohr haust…!“
„Wie soll ich es dir beweisen, dass ich es ernst meine?“
„Zeig dich mir!“
„Das kann nicht dein ernst sein!?“
„Nur so kommen wir ins Geschäft!!“
„Na gut, aber nicht lachen und nicht anfassen!“
„OK.“
„… Nun, bist du jetzt zufrieden?“
„Ja.“
„Dann komm mit!“
„Bist du ein Engel?“
„Ja.“
„Ich erröte vor deinem Anblick, oh du Schöne.“
„Spar dir dein Geschwätz, die Wachen schlafen nicht.“
…
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revolution, revolution
du hast sie mir genommen,
die ich einst besaß,
die revolution, die revolution
ich habe gelogen,
betrogen habe ich auch.
das Gegenteil von dem,
was man mir gesagt.
revolution, revolution!
doch nun ist alles aus!
du hast mir meine revolution genommen,
hast sie mir gestohlen...
nun muß ich brav sein,
nun muß ich lieb sein
und alles tun, um ihn glücklich zu machen.
werde mein Lächeln aufsetzen
die Herrschaften mit Getränke und Plausch bedienen.
ein "noch etwas Wein die Herrn?"
kam mir über die Lippen,
zum Wohle der anderen
zum Wohle der Familie
zum Wohle der Beziehung
wo bleibt meine revolution? revolution!
du hast sie mir genommen,
meinen Stolz meine Seele gleich mit
mußt nicht mehr schimpfen
ich bin doch ganz nett.
kein meckern über meinen Lippen,
kein Zank und kein Streit.
und das Kind das wir immer wollten
ist ganz bestimmt wie du.
die revolution ist verstorben,
es gibt sie nicht mehr.
man kann sie nicht beleben
egal was du tust...
sie ist weg...
tot...
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Das Meer
Es flüstert mir zu
„Egal wohin du gehst,
hier hast du Ruh.
Wohin gehst du?“
Ich wate durch das Wasser
Und summe vor mir her.
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Schön
Die Sonne scheint durch die Fenster,
gefangen von der Gardine.
Diese lässt ein Wundersames Muster
an der Wand zurück.
Halte ich meine Hand davor,
so spüre ich die Wärme,
doch weiß ich, dass es draußen kalt ist.
Der Himmel ist klar,
da ihn keine Wolken verhüllen.
doch ist er nicht so blau,
denn es ist noch früh
und lässt ihn diesig erscheinen.
Es ist jedes Mal eine Wonne,
wenn hinter den Bergen
die Sonne erscheint
und uns
mit den schönsten Farben der Natur
hell auf begeistert.
Die Vögel singen schon lange
und die ersten fliegen ihren Liebestanz.
Der Regen von der vergangenen Nacht,
hinterließ Tropfen auf den Scheiben,
wie auch auf der Wiese.
Ich schwinge mich auf mein Fahrrad
und genieße die kühle Luft
der rasanten Fahrt.
An den Pferden vorbei,
am Friedhof entlang
und am Tümpel angehalten.
Tief durchatmen
und den Duft von Honig,
den die Rapsfelder erbringen,
die Sinne beflügeln lassen.
Denn es ist ein schöner Tag
und ich möchte ihn genießen.
Ich lass das Fahrrad am Wegesrand
und geh geschmeidig am See entlang.
Dort, am Waldesrand
erhaschte mich ein Greif.
Er schrie und kreischte,
umflog mit wenig Höhe,
von Baum zu Baum.
"Es scheint, dass ich hier nicht willkommen bin"
So mach ich mich davon
und hinterlass nur die Spuren meiner Reifen.
Mit Müh und Not
schaff auch ich den Berg,
der in den Wald führt,
um mich in einer Lichtung,
voller Stille und Frieden
mich gleiten zu lassen.
Ich schließe meine Augen
und träume ...
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Ode an Meine Maus
Ich sah dich vor Äonen
In meinen Träumen steh’n,
blond mit blauen Augen.
Als wir uns aber wirklich sah’n
Es kam mir wie Gestern vor,
wo wir uns geküsst
wann wir gelacht
und
wie wir uns liebten.
Ich könnt dir so vieles noch erzählen,
von uns,
von dir
und von mir ,
in Liebeswein getränkt.
Oh, ich lieb dich wohl,
du Götterjunge.
So, wie du bist,
das, was du tust,
und jene süßen Worte,
die du sagst.
Ich vermisse dich,
wenn wir nicht beisammen sind,
jene ach so schwere Stunde.
Es vergeht keine Minute,
in der ich nicht an dich denke.
An deinem Wesen,
dass so süß,
an deinen Augen,
die so blau,
an deinen weichen Lippen,
wie sie mich küssten.
So, wie ich dich liebe,
kann kein Unheil uns gescheh’n.
Denn ich halte zu dir,
ob in schlechten oder in guten Zeiten.
Wir sind für einander bestimmt,
war es göttliche Fügung,
Glück,
oder Schicksal.
Ich liebe dich,
mit allem was ich habe.
Mit Haut und Haar,
mit Herz und Seele.
Auf dass wir nie getrennte Wege geh’n,
und uns nie wieder seh’n,
auf dass wir immer zusammen sind,
und wir in Zukunft auf uns freuen können.
Ich möchte mit dir leben,
ich möchte ein Kind von dir,
und ich möchte mit dir sterben.
Wenn die Zeit so weit ist,
am liebsten zusammen,
am liebsten in deinen Armen.
Ich hoffe doch, dass es bis dahin
noch Äonen dauern wird.
In liebe, dein Morgenstern.
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Die Liebe
Die Liebe ist ein Stück verworfener Herzen.
Um die Zeit zu ächten im goldenen Regen zerbricht das wahre ich.
Unsterblich ist die Seele, dessen Gunst zu Gunst gekonnt verändert wird.
Kein Mensch ist des Lotes Haupt.
Unter den Verdammten, verzweifelte Augenblicke, zutiefst getroffen in dem Innern, mit Fleisch und Blut.
Nichts widersteht!!
Die wunderbaren Dinge dieser Erde…
Zerfallen in das Nichts und mein Herz …mit!
Nichts was ich brauche, gebührt meine Fehler zu widersprechen.
Im eitlen Sinne der zerbrochenen Herzen.
Die Lieb, so schön auch ist’s, vermag ein Unheil zu beteuern und zur Tat geschritten, ein armes Kind im Schnee zerritten.
LH’00
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Die Welt dem Tod geweiht.
In Ewigkeit der Woge Wind.
Der einsamen Kinder dieser Erde gewidmet.
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Die zänkische Liebe
Oh, zänkische Liebe
Welch Unheil du uns bringst
In ewigen Streit und Zank
Uns plagen müssen,
weil du dich nie einigen kannst.
Oh, zänkische Liebe
Läßt uns beide Geschlechter lieben
Und läßt uns mit der Entscheidung allein zurück.
Wir, da uns der Herr kein Hirn vom Himmel schmeißt,
entscheiden uns,
meist ungestüm und rasch im Sagen,
für die schlechtere.
Oh, zänkische Liebe
Wie bist du grausam
Mit deinen Gerüchen
Und der roten Brille,
wo wir nur das Gute sehen
und das Wahre verdrängen.
Oh, zänkische Liebe
Wie tust uns weh
Gibst uns den Falschen,
da unsere Eltern nur das Beste wollen,
der verachtet und verhaßt.
Wie kannst du nur, du zänkisch Lieb!
Gib uns die wahre Liebe nur,
spricht ein Jedermann.
Liebe auf dem ersten Blick?
Oh bitte, tu uns das nicht an.
Wer zu jeder Zeit und immerfort
an einen Liebenden denkt,
und selbst keinen hat,
dann kommt sobald auch niemand.
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Ode an Anna
Ich sah dich vorüberziehen,
ganz in schwarz gekleidet,
mit langen, goldenen Locken.
Du sahest zu mir rüber,
doch dein Blick wich ins Leere.
Tote Augen umschlossen mein Angesicht.
Die schwarz rote Aura des Todes
Ließen dein Gesicht verblassen
Was mein Herz zerspringen ließ.
Manchmal seh ich dich ,
wie zuvor,
an jenen Orten,
die du bestiegst.
Doch dann,
als wärest du nie gewesen,
als wäre es nur ein Traum,
verschwindest du im Angesicht meiner Augen,
in das irdische Nichts.
Welch Schmerz und Traurigkeit
Durchfließt meinen Körper.
Schnürt meine Kehle zu,
als das ich zu ersticken drohte.
Der Tod begleitet die Menschen,
mit eiserner Hand,
seis während oder nach dem Tode.
Anna wir haben so viel erlebt,
zu viel um zu vergessen.
Was einmal war,
wird nie mehr sein.
Nie wird ich dich vergessen
Unserer glücklichen Tage Vergeltung wissen.
Du zeigtest mir was Leben ist,
was ich zuvor nie kannte.
Doch was ist geschehen,
was ist passiert,
ich wird dich nie mehr wieder sehen.
Mein Leid erfuhr meine Haut mit Schmerz.
Schmerz gegen Schmerz, so mein Sagen.
Versprach mir zu vergessen.
Doch kann auch nicht und will auch nicht
So weiter leben!?
Ich werde dich wohl nie verstehen.
Warum tust du das?
Siehst du denn nicht wie du mich quälst?
Nein wie solltest du auch.
An manchen Tagen denke ich nur an dich
Und unsere schöne Zeit
Und kann kaum aufhören zu weinen.
Es quält mich ja so,
dich nie mehr sehen zu können.
Ich wünschte
du wärest da
um mich zu trösten.
Doch würde ich weinen,
wenn du bei mir wärest? Wohl kaum!
Ich sah dich,
nicht vor all zu langer Zeit,
in der Sonne steh’n
mit einem Lächeln.
Dein Bauch war so groß geworden
und ich meine,
da hätte sich was bewegt.
Deine Tochter wird bald kommen,
so ende Mai’03.
Ich kann es einfach nicht glauben,
dass du Mutter wirst!
Ich sah dich mit einem Lächeln
Im Auto sitzen.
Neben dir lag deine Leanie Sophie,
die so süß und unschuldig auf die Heimfahrt wartete.
Dein Kleid ,so weiß und mit Blumen bestickt
Verriet, dass du geheiratet hast.
Ein Foto zeigt dich als letztes, um dies zu beenden.
Ich vermisse unsere schöne Zeit, doch es ist gut gelaufen. Für uns beide war es die richtige Entscheidung. Ich wünsch dir alles Gute.
Nun hast du drei Kinder, wird dir das nicht zu viel?
Ich möchte dich so gerne wieder sehen!
;(
Gez.: Joe
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Alleine und das Gefühl es zu sein!
Kennst du das Gefühl alleine zu sein in der großen weiten Welt?
Verstoßen von den Eltern,
verzweifelt im Regen gelassen?
Zurück in die Vergangenheit blickend,
erschauernd schlechte Märchen,
Gefühlsduseleien und anderweitige Dinge der Zeit.
Wenn deine Seele sich spaltet und du anfängst dich mit dir selber zu unterhalten;
dann ist’s geschafft.
Du bist verrückt!
In den Wahnsinn getrieben wie auf einem Floß im Meer ohne Hoffnung auf Land.
Mein Gehirn platzt voller Ideen,
doch wie sollte ich,
wie könnte ich?
Stimmen die dir befehlen,
denen du gehorchst.
Stimmen die dir ins Wort fallen,
ohne das Gespräch zu kennen.
Kennt ihr die Stimme?
Ich kenne sie all zu gut.
Ich versuche es anders,
doch kann es zu einem Kompromiß kommen?
Zu FRIEDEN??
Das Ende naht,
zu heiß,
daß es Feuer ist und zu kalt,
daß es Eis ist.
Kein Element beschreibt dieses Gefühl.
Ich zitter am ganzen Körper...
Der Gedanke reizt mich dem Tode so nah zu sein ohne einen Gedanken an etwas anderes zu verschwenden.
Ich glaube kaum,
daß ihr mich versteht.
Eher daß diese Ungewißheit bleibt und euch zernagt.
Im Gedanken,
daß es so was gibt zermürbt,
zerfrißt euren Glauben an das Normale.
Es gibt kein Normal!
Jeder ist anders und jeder kann anders sein.
Zutiefst getroffen von der Wahrheit.
Experimente zeigen es,
wie das Leben auch,
ist alles relativ.
Der Glauben an die Menschheit wart verloren.
Das Spiel des Lebens ist kein Kinderspiel!
Doch alle behaupten und benehmen sich so.
Wie kleine unerzogene Kinder,
die nicht hören wollen und immer das Gegenteil behaupten und tun... genauso wie ich!
Und wie manch Anderer auch...
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Mein Ende
In Hass gepeinigt,
Vergeltung gefunden.
Schmerz gegen Schmerz,
so mein Motto.
Tod für alle Welt,
was auch mein Tod bedeutet.
Aber was ist,
wenn nur ich,
dem Blute nach,
mich selbst der Verantwortung entzieh
und in den Schluchten der Straßen
meine Ruhe im Jenseits finde?
Lacher und Freudentränen
Im Gedanken,
„das ist das Beste“,
würden einige über mich sagen.
Kein einziges Gesicht,
in Trauer um mich.
Doch wann sollte ich mein Ende beginnen,
zu planen und zu vollziehen.
Hab doch noch so viel zu tun.
Zu viele Freunde,
die mich lieben und ehren.
Würde ich nicht ihre Herzen brechen,
mit meinem Tode,
so hätte ich’s schon längst getan.
Obwohl ich schon ein Paar Versuche vernahm.
Konnte in meinem Blute kein Ende finden.
Kein Todesengel,
der mich ins Jenseits begleitet.
Nur Narben am linken Arm bleiben zurück und Erinnerungen.
Schmerz in der Schule
Und Schmerz zu hause.
Überall Schmerz!
Manchmal wünsch ich mir,
ich könnte es tun.
Dieser Schmerz ist so schön,
um ihn aufzugeben.
Ein ritz nach dem andern
Mit den scharfen Messer aus der Schweiz.
So heiß,
so gut.
Ein Gefühl so schön
und unbeschreiblich.
Wenn ich nicht arbeiten würde,
wenn ich dadurch keine Shirts tragen müsste und wenn ich keinen Freund hätte...
ich würde es tun.
Allein nur aus Befriedigung
zu mir selbst.
Manchmal lockt es mich,
verführt mich,
umgarnt mich.
Es Spricht mit mir,
zwinkert mich an
und sagt:
„Ich liebe dich, liebst du auch mich?
So fang schon an,
oder traust du dich nicht?
Zieh dein Schwert,
mach deine Klinge rein
und setz sie an.
Du kannst es doch,
hast es doch schon öfters getan.
Warum zögerst du?
Hast du mich nicht mehr lieb?“
Was soll man dazu sagen oder tun?
Ich weiß es,
doch ich darf nicht.
Oder doch?
